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Dienstag, 11. Juli 2017

Die schwedische Backwelt

Herzlich Willkommen zurück in meiner kleinen Backwelt!

Wie Du sicher gelesen hast, war ich in den letzten beiden Wochen im Urlaub.
Ohne backen halte ich es nicht lange aus, und so gab es unterwegs Oreo-Muffins.

Nun bin ich wieder zurück und möchte Dir erzählen, wie ich Schweden hinsichtlich des Backens und der verschiedenen Spezialitäten erlebt habe.
Ich war in Südschweden und habe eine Menge landestypische Backwerke gesehen und oftmals auch probiert. 

Ganz typisch in Schweden ist die "Fika".
Oft wurden Kleinigkeiten in Bäckereien oder Cafe's angeboten, die die Schweden zur "Fika" essen. Eigentlich ist "Fika" wie in Deutschland das Kaffeetrinken. 
Die Menschen sitzen zusammen, trinken ihren Kaffee, unterhalten sich und essen dabei kleine Backwerke.

Somit waren oft kleine Törtchen, Kekse oder andere kleine Gebäcke in Cafe's zu finden.




Am liebsten mochte ich die in Schweden ganz bekannten "Kanelbullar". Das sind kleine Hefeschnecken mit einer Zimtfüllung und Hagelzucker. Sehr lecker übrigens auch schon zum Frühstück.




Bildergebnis für prinsesstarta
Photo from paulssonskonditori.se


In fast jedem Cafe zu sehen ist die "Prinsesstårta". Die  Prinzessinnentorte ist eigentlich DIE Torte aus Schweden. Erkennen  kannst Du sie an ihrer charakteristischen grünen Marzipandecke und der riesigen Kuppel. Sie besteht aus einem hellen Boden, darüber eine Marmelade oder eine Konfitüre, eine Creme und nicht zu vergessen, viel, viel Sahne.


Cake




Den schwedischen "Kladdkaka" hatten auch einige Bäckereien in der Auslage. "Kaka" ist schwedisch für Kuchen. Der "Kladdkaka" ist ein Schokoladenkuchen, der so saftig und klebrig ist, dass er danach benannt wurde. 






 
Am Anfang war ich stutzig, was das nächste kleine Kunstwerk ist. "Maräng" sind riesige Baiser- bzw. Meringuebälle. Da ich sie mehrmals gesehen habe, wollte ich auch einmal ein Bällchen probieren. Meist waren die "Maräng" mit rosa-roten Sirupbahnen durchzogen. Überraschend war für mich außerdem der Pfefferminzgeschmack der kleinen Bällchen.






Kein Kuchen oder Gebäck, aber trotzdem häufig gesehen, habe ich "Polka Gris". 
Selbst in jedem Supermarkt findet man sie oder auch handgemacht. Die Zuckerstangen sind im typischen rot-weiß geringelten Muster und haben einen Minzgeschmack.






Ich möchte Dir noch  vier Orte vorstellen, die bei mir besonders in Erinnerung geblieben sind








   





Die "Patisserie David" in Malmö fand ich total schön. 
Es sah gemütlich aus und lud ein, eine Kleinigkeit zu probieren. Die Tartelettes, Eclair's und Macarons sahen einfach nur lecker aus. 
Ich habe ein "Citron Tartelette" gegessen und meine Eltern haben ein "Vanille Eclair" und ein "Hallon Tartelette" probiert, die auch lecker waren.
















Das Gartencafe "Flickorna Lundgren" in Skäret hat mich auch überzeugt. 
Es wurden mehrere Gebäcke und Torten angeboten, die man im Hofgarten oder einem großen Wintergarten mit Sicht aufs Meer genießen konnte. 

Mit meiner Familie habe ich auf einem bunt gemischten Teller allerlei probiert und dabei gemütlich draußen gesessen. 
Ich kann jedem, der in der Nähe ist, nur empfehlen, dort einmal
vorbei zu schauen.






 















Die Konditorei "Lennart" in Eksjö war das Torten- und Törtchenparadies schlechthin. 
Hier ist mir allein vom Anblick das Wasser im Mund zusammen gelaufen. Die Törtchen waren bis ins Detail gestaltet und sahen total lecker aus. Auch die Torten sahen toll aus. Neben der Prinsesstårta gab es mehrere Sahnetorten und auch Kleingebäcke.


(Leider sind die Fotos nicht so schön geworden, weil die Vitrine sehr gelb ausgeleuchtet war.)






"Mariannelunds Karamellkokeri" war ein Süßigkeitenparadies. In einem kleinen Lädchen fand man neben Pralinen unzählige handgemachte Bonbons und Zuckerstangen. 
Vor lauter leckerer Geschmackskombinationen konnte ich mich nur schwer entscheiden, welche ich mir mitnehmen soll.
Durch große Fenster konnte man direkt in die Produktion schauen und sich selbst von der Arbeit überzeugen.





Als Fazit kann ich sagen, dass es unglaublich viele Kleinigkeiten gab: Tartelettes, Kanelbullar und vieles mehr.
Es war interessant, in eine andere Backwelt hinein zu schauen und sich neue Inspirationen zu holen.


Ich habe mir einiges rausgesucht, was ich demnächst selbst einmal backen möchte. Du wirst das Ergebnis bestimmt danach hier auf meinem Blog finden.

 Urlaubsgrüße, Miss Zuckersüß


(Nicht verlinkte Bilder habe ich selbst gemacht und somit gehören mir die Rechte an diesen Bildern.)


Sonntag, 25. Juni 2017

Kirschkuchen mit Baiserhaube

Herzlich Willkommen in meiner kleinen Backwelt!

Ich freue mich riesig, Dir heute einen Kuchen zu zeigen, den ich in dieser Ausführung selbst kreiert habe. Der Kirschkuchen mit Baiserhaube ist also mein erstes eigenes Rezept!

In den vergangenen Wochen habe ich diesen Kuchen mehrmals und in verschiedenen Größen gebacken, bis ich letztendlich ganz zufrieden war.
Er ist nicht sonderlich extravagant und ausgefallen, aber auch ich fange gerade erst an, meine eigene Richtung zu finden. 
Da muss ich erst ein wenig ausprobieren, ob alles so klappt, wie ich es mir vorstelle.



Der Kuchen besteht aus einem hellen Rührteig, in dem Kirschen versenkt sind. Nach ein wenig Backzeit wird die Baiserhaube darauf gesetzt und noch einmal gebacken. 

Mir haben Sauerkirschen am besten gefallen, denn sie harmonieren gut mit dem Teig und dem Baiser.

Das Rezept stammt dieses Mal von mir selbst, was ich stolz behaupten kann. 😄😉


Die Bewertung liegt hier bei 4 von 5 Zuckerstückchen, da ich immer wieder etwas finde, dass verbessert werden kann.

Wenn Du Interesse daran hast, dass ich das Rezept auch einmal poste, lass gerne einen Kommentar da.

Kirschige Grüße, Miss Zuckersüß